10 TIPPS, FÜR DIE RICHTIGE WAHL IHRES PMS

Aktualisiert: 23. Nov 2020

Geben Sie mir Recht, wenn ich behaupte, dass geld-, zeit- und nervensparende Portfolio Management Software (PMS) der Wunsch vieler unabhängiger Vermögensverwalter ist?

Es gibt eine Möglichkeit, wie Sie die Übersicht über Ihre Kundenassets behalten, den regulatorischen Anforderungen gerecht werden, Simulationen und Anlagevorschläge einfach erstellen können und darüber hinaus den Geburtstag Ihrer Kunden nicht vergessen. Ist das Wunsch oder Wirklichkeit eines PMS? Nun, nicht jedes PMS erfüllt die notwendigen Anforderungen. Lesen Sie nachstehende Tipps, worauf Sie bei der Auswahl eines passenden PMS achten sollten.



Folgende 10 wichtige Tipps sind entscheidend, wenn Sie ein PMS wählen

(in Anlehnung an einen Beitrag von Martin Schwizer in sphere.swiss).


#1: Benötigte Anforderungen

Machen Sie eine detaillierte Analyse der verschiedenen Funktionen, die Ihren Anforderungen entsprechen. So können Sie schnell die Qualität eines PMS ermitteln und erkennen, ob es für Sie geeignet ist.

#2: Prioritäten erkennen

Bevor Sie sich für ein PMS entscheiden, sollten Sie zuerst Ihre Prioritäten erkennen und berücksichtigen. Welche Prozesse sind für Sie am wichtigsten? Welche Prozesse lassen sich mit einem PMS am Effektivsten automatisieren? Das PMS muss die für Sie wichtigsten Anforderungen erfüllen.

#3: Verschiedene Anbieter vergleichen

Planen Sie bei der Wahl Ihres PMS genug Zeit ein, immerhin ist es eine wichtige und kostspielige Entscheidung. Vergleichen Sie daher verschiedene Anbieter. Erst wenn Sie ausreichend informiert sind, sollten Sie eine Entscheidung treffen.

#4: Nach Praxistests fragen

Bitten Sie den Softwareanbieter um eine Veranschaulichung bzw. eine Testphase des PMS. Dies kann eine reale Situation mit einer ihrer Depotbanken bzw. ein simuliertes Kundenbuch sein, das in der Software integriert ist. Idealerweise testen Sie Ihre favorisierten Anbieter über einen Zeitraum von zwei bis drei Monaten. Die Testphase wird Ihnen sehr gute Erkenntnisse über die Zusammenarbeit mit dem Anbieter sowie die Qualität der gelieferten Bankdaten und Software liefern.

#5: Integration des PMS

Ein PMS kann auch nur dann ideal eingesetzt und genutzt werden, wenn es zielgerecht in den betrieblichen Prozess integriert wird. Sie sollten keinesfalls unterschätzen, welche Schritte notwendig sind, nachdem Sie sich für Ihr gewünschtes PMS entschieden haben.

#6: Kosten liefern Leistung

Wie auch bei den meisten anderen Systemen gilt: Mehr Geld bedeutet mehr Leistung. Denken Sie langfristig. Wo sparen Sie mehr Geld, Zeit und Nerven? Welches System bringt langfristig mehr Wert für Sie und Ihr Unternehmen?

#7: Auf einen Kundendienst setzen

Vergewissern Sie sich, dass der Softwareanbieter auch kompetent ist und einen zuverlässigen Kundendienst anbietet. Dieser sollte für Sie jederzeit zur Verfügung stehen und Ihnen bei Problemen weiterhelfen.

#8: Externe Anforderungen berücksichtigen

Stellen Sie unbedingt sicher, dass Ihr gewähltes PMS den Anforderungen der Depotbanken entspricht und es eine Schnittstelle gibt. Denn nur so können Portfolios richtig verwaltet werden.

#9: Flexibilität des PMS

Das PMS soll auf jeden Fall Updates oder Möglichkeiten zur Implementierung von Plug-Ins anbieten, damit das PMS jederzeit aktuell ist und flexibel auf Veränderungen am Markt reagieren kann.

#10: Bedeutung des CRM

Ein CRM sollte auch unbedingt in das PMS integriert sein. Denn das Portfoliomanagement ist sehr stark gestützt auf einer umfassenden massgeschneiderten Kundenbetreuung. Entscheiden Sie sich daher für ein PMS, das Ihnen beides ermöglicht.

Fazit

Ein PMS muss nicht nur für Sie als Anwender verschiedene Funktionen beinhalten, es muss auch externen Anforderungen entsprechen (Datenbanken, gesetzliche Regulierungen, etc.). Lassen Sie sich Zeit bei der Wahl eines PMS. Entscheiden Sie sich schlussendlich aber für ein System, das Ihnen langfristig den meisten Mehrwert bringt.

Haben Sie Fragen?

Sollten Sie weitere Fragen zu Portfolio Management Software oder generell zu Software (z.B. CRM oder Archivierungssoftware) haben – kein Problem! Ich freue mich sehr, wenn ich einen Beitrag dazu leisten kann, Sie bei der Bewältigung der aktuellen Herausforderungen zu unterstützen.


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